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Etwas zur Arbeit im DARC e.V.
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Im Club gibt es auch auf Ortsverbands- und Distriktsebene ein Reihe von freiwilligen Aufgaben, die erledigt werden müssen. Dazu gehört unter anderen die politische Arbeit. Das heißt, daß Kontakte zu den politischen Parteien und den politischen Mandatsträgern geknüpft und unterhalten werden müssen.
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DF9ED und DL1YFF (rechts) auf der Distriktsversammlung Westfalen-Nord

Arbeit auf der Distriktsebene Westfalen-Nord

Amateurfunk und Politik - Was bringt uns das?

Auf der Distriktsversammlung Westfalen-Nord am 02. April 2006 in Ibbenbüren hatte OM Hans-Jürgen Bartels, DL1YFF, aus dem Ortsverband Bielefeld Gelegenheit, in einem Vortrag die anwesenden Mitglieder und Gäste über den Politikdialog in Sachen Amateurfunk. zu informieren.

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Was ist unter Politikdialog zu verstehen?

Politikdialog ist die allgemeine Bezeichnung für Arbeitsgespräche, Verhandlungen oder Konsultationen zwischen Politikern, Parteien und/oder anderen gesellschaftlich relevanten Gruppen, Vereinen oder Verbänden hinsichtlich der Ziele und Schwerpunkte einer möglichen Zusammenarbeit.

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Was heißt das konkret?
Schon auf Ortsverbandsebene müssen wir Funkamateure alle politischen Kontakte, die vorhanden sind, nutzen,angefangen in unserer kleinen (oder größeren) Gemeinde, über die Landeshauptstadt ... bis nach Berlin, ja sogar bis nach Brüssel und Straßburg auf europäischer Ebene. Wenn keine Kontakte da sind, dann muß man sich welche schaffen. Gelegenheiten dazu gibt es genug.

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Was sind die Ziele?

Es soll erreicht werden,

  • daß der Stellenwert des Amateurfunks wieder erhöht wird,
  • daß möglichst viele Abgeordnete und andere Politiker über Amateurfunk informiert sind,
  • daß Personen mit politischer Entscheidungskompetenz einen positiven Eindruck von unserem Hobby bekommen,
  • daß also möglichst viele politische Entscheidungsträger die besonderen Interessen des Amateurfunks berücksichtigen!

Warum das alles?

Funkamateure wollen funken, basteln, experimentieren, und was sonst noch alles! Aber sie wollen nichts mit Politik zu tun haben, weil Amateurfunk ja ein Hobby ist, und da braucht man keine Politik.

Weit gefehlt!

Nicht die Funkamateure machen die Gesetze, die direkt oder indirekt starken Einfluß haben können. Alle Gesetze werden in den Parlamenten beschlossen und verabschiedet! In diesen Parlamenten sitzen nunmal nicht die Funkamateure von eigenen Gnaden, sondern die demokratisch gewählten Abgeordneten, sei es in der Gemeinde, im Land, im Bund oder im Europaparlament!

Der jetzige Zustand

Es gibt sicherlich eine Reihe von Ortsverbänden mit politischen Kontakten. Es gibt dabei wahrscheinlich ebenfalls zahlreiche OV-Mitglieder mit Kontakten zur Politik. Und möglicherweise gibt es DARC-Mitglieder, die selbst ein politisches Mandat haben und in irgendeinem Kommunal- oder Landesparlament sitzen und Entscheidungen treffen.
Es gibt nur ein Riesenproblem: Niemand weiß davon!
Über die Gründe dafür kann eigentlich nur spekuliert werden. Das bedeutet aber zunmindest, daß wir in den Orts- und Distriktsverbänden erhebliche Informationsdefizite über die Mitglieder haben.

Lösungsansatz
Was kann dagegen getan werden? Im Grunde ist die Lösung recht einfach, aber es hängt vom guten Willen und der Bereitschaft der Ortsverbände ab, ihre Mitglieder intensiver kennenzulernen. Das heißt, daß man letztlich die Mitglieder befragt, ob sie eventuell selbst ein Mandat haben, oder ob sie irgendwie geartete Kontakte zu Mandatsträgern haben, sei es auf privater oder beruflicher Ebene. Diese Informationen müssen in einem Pool gesammelt werden, um bei Bedarf jederzeit zur Verfügung zu stehen.

Der Vortrag, den ich auf der Ham Radio gehalen habe, kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden


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Vortrag Politik und Amateurfunk


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© DL1YFF Last revision 10.05.2006