|
|
|
|
| Hier kann man über mich lesen. | |
|---|---|
| Und mich sogar sehen | |
![]() früher |
![]() heute |
| Curriculum Vitae (CV = Lebenslauf) sowohl in aller Kürze als auch in epischer Breite | |
| Geboren: klar doch. Am 10. April 1944 in Wernigerode am Harz | |
| 1950 Einschulung, so richtig mit Schultüte, in die Rote Schule in Eidinghausen. Das gehört heute zu Bad Oeynhausen (man spricht mit ganz langem Ö) Damals war Eidinghausen noch ein selbständiges Dorf und gehörte zum Amt Rehme (uralt). Bad Oeynhausen liegt so zwischen Bielefeld und Minden (nicht das ö) an der Autobahn A2. Danach ging es aufs Gymnasium (Gymnasium für Jungen - da waren die jungen Hirsche noch unter sich - aber heute... na ja, wie das eben so ist mit der Coedukation). Die Mädels von der Luisenschule kamen erst in der Oberstufe dazu. Die Penne kostete seinerzeit noch Geld, ich glaube, das waren 25 Mark pro Monat. Und in der Schule war auch immer was los; langweilig war die auch nicht. Freizeitbeschäftigungen gab es reichlich: Paddeln auf der Werre, wir wohnten da ja auch direkt dran, Jugendgruppe Aeroclub mit Flugmodellen, Herumstreunen, mit den Kumpels die Gegend entdecken usw. usw. Die ganze Welt war ein Abenteuerspielplatz. Und wenn man was angestellt hatte, anschließend nach Hause kam und der Alte das schon irgendwie mitgekriegt hatte, dann gab es langen Hafer, sprich, ein paar hinter die Ohren. Also ließ man sich besser nicht erwischen. Aber so richtig geschadet hat das auch nicht. Zumindest wußte man hinterher, wofür man die Tracht bekommen hatte. Und verdient war sie dann wahrscheinlich auch. Aber obrigkeitsstaatliche Duckmäuser mit dem entsprechenden Untertanengeist wurden wir auch nicht. |
|
| 1963 war die Bundeswehr dran für 4 Jahre. Dort hat man mir den Marschallstab rechtzeitig aus dem Tornister genommen, bevor ich damit größeren Schaden anrichten konnte.
Danach Rechtspflegerausbildung auf einem Amtsgericht in Bayern (ich sage immer "auf einem königlich bayerischen Amtsgericht"). Anschließend Studium an der PH, 1. und 2. Staatsexamen, was seinerzeit in den Schuldienst führte. Und als Ausgleich studierte ich dann nebenher Geschichte bis in die Steinzeit und zurück. Anschließend noch nebenher Soziologie- und VWL-Studium abgeschlossen; ganz einfach, weil das alles richtig Spaß machte. Zwischendurch mal eine Jägerprüfung gemacht, dann Amateurfunklehrgang auf - damals noch - B-Lizenz mit Prüfung nach drei Wochen Crash-Kurs. Aus Jux habe ich immer gesagt: "Wenn ich nicht die A-Lizenz kriege, will ich wenigstens die B haben." Hat dann ja auch geklappt. Das war während eines Heimaturlaubs von Afrika, deswegen Crash-Kurs. Zwischendurch war ich dann mal in Bangladesch, auf Haiti - wo gerade mal wieder eine Revolution stattfand, die ich aber nicht angezettelt hatte - , in Tanzania, auf Sansibar, in China, dann mehrere Jahre im Congo im ganz schwarzen Afrika, in der Zentralafrikanischen Republik, in Südafrika, in Botswana, in Lesotho, Sierra Leone, Revillagigedo, und wo man sonst noch so gewesen sein kann. Nach der Rückkehr nach Deutschland mußte man hier erst wieder Fuß fassen, weil man ja in gewisser Weise verbuscht war. Lehrauftrag an der Uni, dann wieder normal QRL bis es in den vorgezogenen Ruhestand ging. Da wurde ich 2001 in den Vorstand des DARC e.V. gewählt, und dieses Ehrenamt kostete zumindest viel Zeit (bis Sept. 2005). Die Tätigkeit war aber hochinteressant, und ich konnte einige Vorstellungen einbringen. Insbesondere gelang es mir, unter dem Begriff Politikdialog gute und und für den Amateurfunk erfolgreiche Verbindungen zur Politik aufzubauen. Seit 2008 bin ich Präsident oder Chairman der Rhein Ruhr DX Association (RRDXA) und versuche zusammen mit einigen anderen Mitgliedern, diese traditionsreiche Vereinigung erfolgreich weiterzuführen. Komisch, da in Afrika hat nie jemand über TVI, BCI, Elektrosmog oder ähnliche Phänomena gemeckert. Kann es denn wohl sein, daß die Menschen dort wirkliche Sorgen und für sowas gar keine Zeit haben? Irgendwie scheinen Funkamateure es leichter zu haben in solchen Ländern. Seitdem ich nicht mehr im Vorstand des DARC e.V. bin, bin ich jetzt wieder privat, habe Zeit für andere Dinge und kann auch wieder richtig funken, z.B. Conteste mitmachen oder auf Expedition gehen, wie zuletzt nach Bonaire im Team von PJ4C. Ich habe mich nochmal breitschlagen lassen und bin seit Februar 2012 Ortsverbandsvorsitzender des Bielefelder Ortsverbands N01. Das will ich aber nur für eine begrenzte Zeit machen, damit anschließend auch Jüngere drankommen. |
|
|
QTH: Heute wohne ich in Bielefeld und habe dort ein relativ großes Gelände, wo ich Amateurfunk betreiben kann. Außerdem habe ich inzwischen auch schon zwei Enkeltöchter. |
|
|
|
War es nicht schon immer Ihr Jugendtraum, mit aller Welt zu funken? Ich habe meinen Jugendtraum verwirklicht Funkamateure sind die letzten Abenteurer |
| ||
|
|
| © DL1YFF | Last revision 2012-March-10 |